Immobilienrückblick 2021 – Prognose 2022

Der Erstwohnungsmarkt wurde mit dem Zweitwohnungsmarkt in den Feriendomizilen in der Schweiz für das Jahr 2021 verglichen. Ein Erstwohnungsmarkt wird mit einem ersten und festen Wohnsitz beschrieben. Im Gegensatz zu einer Zweitwohnung, wo der Eigentümer das Objekt nur als Ferien- oder Zweitsitz nutzt.


Die Immobilienpreise sind im Jahre 2021 wieder erneut deutlich gestiegen.


Der Erstwohnungsmarkt im Flachland sowie in den Bergregionen bleibt weiterhin hart umkämpft. Der Zweitwohnungsmarkt in den Ferienregionen ist deutlich angestiegen, sodass sich viele Käufer den Traum einer Ferienimmobilie erfüllt haben.

Man kann es ja schon fast nicht mehr hören:

Die Preise für Wohneigentum steigen, das Ende der Preisspirale ist nicht abzusehen. Eine starke Nachfrage, insbesondere gespeist aus niedrigen Zinsen, Zuwanderung und eine durch die Pandemie hervorgerufene steigende Bedeutung der eigenen vier Wände treffen auf ein knappes Angebot. Laut dem Swiss Real Estate Offer Index von Immoscout24 und lazi stiegen die Preise für Wohneigentum in den letzten zwölf Monaten zwischen 7 - 8 Prozent. Das heisst, dass die Kaufpreise zu dem vergangenen Jahr 2020 auf 7 - 8 Prozent teurer im Endpreis angeboten worden sind. Die Bieterverfahren nehmen bei Verkäufern weiterhin zu, sodass die Kaufpreise immer höhere Ausmasse annehmen. Das Raumteam weiterhin keine Bieterverfahren, da die Marktpreise ebenfalls realistisch über eine saubere Vermarktung präsentiert werden können.

Die Alpenregionen sind hoch im Kurs:

Ganz besonders heiss laufen die Preise in den Topdestinationen der Alpen. Gemäss des Ski Property Index der britischen Maklerfirma Knight Frank führt St. Moritz mit einem Preisanstieg von 16,5 Prozent die Rangliste an. Besonders teuer wurde es auch in Klosters (plus 14,4 Prozent), Davos (plus 13,4), Verbier (plus 10,2), Leysin (plus 7,0) und Grimentz (plus 6,8). Verbier hält zudem den Rekordverkaufspreis von 30 000 Franken pro Quadratmeter für eine wiederverkaufte Wohnung. Wie knapp das Angebot zurzeit ist, zeigen die Zahlen von Knight Frank für St. Moritz. Im Juni 2020 wurden hier rund neunzig Skihütten zum Kauf angeboten, ein Jahr später nur noch knapp zwanzig.

Prognose für 2022:

Wie geht es 2022 nun weiter, für die Schweiz insgesamt und nicht nur für die Toplagen in den Bergen. Das Angebot bleibt weiterhin knapp und die Nachfrage ist sehr hoch. Das Geld ist so billig wie noch nie und die meisten der Bevölkerung schielen bereits auf die steigende Inflation.

Die Experten der Raiffeisenbank legen sich in ihrer aktuellen Studie fest:

Alle Marktindikatoren zeigen auch für die Zukunft eine rege Nachfrage und ein knappes Angebot an. Darum dürfte sich die Preisspirale weiter nach oben drehen. Gleichzeitig weisen die Raiffeisenbanker darauf hin, dass es in Randlagen immer noch bezahlbare Einfamilienhäuser gibt.


Nach unserer Meinung werden in den Gebieten bereits schon Höchstpreise für Boden bezahlt, da die Investoren den Markt bereits erkannt haben.

Nun müssen wir nicht alle in den eigenen vier Wänden wohnen. Immerhin sind die Mieten in den letzten Jahren stabil geblieben - und zur Miete wohnt der Grossteil der Bevölkerung (58 Prozent). Es stellt sich allerdings immer dringender die Frage, ob die Politik nicht mehr tun müsste, um das Angebot für bezahlbares Wohnen zu erweitern.


Wie Max Fischer aufzeigt, verkauft der Bund jedes Jahr zahlreiche Immobilien an die meistbietenden Investorengruppen, anstatt Kantone und Gemeinden zu unterstützen. Nur ein Beispiel für verlorene Chancen.

Unser Raumteam-Fazit:

Das Raumteam empfehlt Ihnen die Suche auszuweiten. Gehen Sie mit Experten und Beratern ins Gespräch und sind Sie immer auf dem neusten Stand der angebotenen Immobilien.


Wir geben bekannt, dass die meisten verkauften Immobilien im Jahre 2021 von uns einen Käufer in unserem internen Kundenkreis gefunden hat.


Wir sehen unsere Kunden als Teammitglied, sodass wir eine gemeinsame Lösung für Ihre Situation finden.


Seien Sie gespannt auf unser neustes Dienstleistungsprodukt, wie wir Sie als Suchender erfolgreich machen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Ihr Raumteam

(Zitate und Quellen: Handelszeitung Ausgabe vom 13.01.2022)


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